Aktuelles / Karnevalsverein

08.03.2025:   Girls just wanna have fun

Wenn das dreimalige: „Na klar – FFA!“ erklingt, dann bebt der Boden im Gasthof „Zum Huvenhoop“. Der Feurige Frauenabend (FFA) ist seit 14 Jahren der krönende Abschluss der Karnevalssaison und ein absolutes Highlight. Die Veranstaltung, die als spontane Idee unter Freundinnen am Tresen begann, hat sich längst zu einem legendären Partyspektakel entwickelt – und das nur für Frauen.

„Diese Art der Feier gibt es hier in unserer Gegend nur in Augustendorf – und ehrlich gesagt, sind wir ziemlich stolz darauf“, sagt Sandra Grotheer, Besitzerin der Gaststätte. Im Jahr 2010 startete der FFA noch bescheiden: Eine kleine Runde, wenige verkaufte Karten, keine Presse, keine Fotos.Die Veranstalterinnen mussten damals die männlichen Performer noch überreden, sich auf die Bühne zu wagen. Doch durch Mundpropaganda wuchs die Veranstaltung rasant und wurde über die Jahre zu einem absoluten Publikumsmagneten. Heute sind die Tickets heiß begehrt: Die Karten für das Jahr 2026 waren innerhalb von nur 70 Minuten ausverkauft - so gingen viele Frauen leer aus.

Der FFA ist einzigartig in seiner Aufbereitung und war auch der erste Frauenabend, den es so gab. Es handelt sich um eine geschlossene Gesellschaft. Tickets an der Abendkasse gab es nicht und Frauen reisten von weit über die Gnarrenburger Grenzen hinaus an, um bei diesem Spektakel dabei zu sein. Eine Nacht voller Leidenschaft und Partylaune Einmal im Jahr verwandelt sich der Gasthof „Zum Hoovenhoop“ in eine brodelnde Partyzone. Männer dürfen an diesem Abend nur auf der Bühne stehen – und das tun sie mit vollem Einsatz. Tanzgruppen aus der ganzen Region bringen das weibliche Publikum zum Toben. Mit dabei waren unter anderem das Männerballett aus Elm, die Dödel aus Alfstedt, das Männerballett Hollen, die Rehbeine aus Hipstedt, die Black Mamba’s aus Oese, die Dreamboys aus Glinde, die Moorböcke aus Hüttenbusch und natürlich Augustendorfs eigene Six-Pack-Boy’s.

Während die Frauen die energiegeladenen Tanzdarbietungen, inklusive Hebefiguren, mit tosendem Applaus verabschieden, erwartet die Männer hinter den Kulissen ein nicht minder ausgelassenes Willkommen. Denn hinter den Kulissen wurde mindestens genauso viel gefeiert wie im Saal. Das wichtigste für diese Auftritte? Spaß haben – gute Laune verbreiten. „Andersherum würde das nicht funktionieren“, erzählt Sandra Grotheer „Frauen wären zu perfektionistisch und würden dabei den Spaß vergessen. Bei den Männern ist das ganz anders.“

Zwischen den Show-Acts heizen Dominik Glaser und Verena mit den bekanntesten deutschen Partyhits das Publikum weiter an. Ob Mitsingen oder Tanzen – kein Fuß blieb still, kein Glas lange gefüllt. Der Erfolg des Abends zeigt sich nicht nur an der ausverkauften Veranstaltung,

sondern auch in der Begeisterung der Zuschauerinnen. Ein Abend voller Lachen, Tanzen und grenzenlosem Spaß, bei dem sich die Männer auf der Bühne – mal mehr, mal weniger bekleidet – feiern lassen durften. Und als Belohnung? Nach der Show durften sie gemeinsam mit dem weiblichen Publikum weiterfeiern.

Hinter diesem einzigartigen Event steckt viel Engagement. Stellvertretend für das fünfköpfige Organisationsteam vom Verein Freunde des Augustendorfer Karnevals, nahm Sandra Grotheer einen Blumenstrauß von den Six-Pack-Boy’s entgegen. Sie bedankte sich bei ihren Mitarbeiterinnen, die vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Na klar – FFA! (Text und Foto: MARIELLA WLADARSCH /bz)

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01.03.2025:  Dreifaches Ahoi erklingt im Moor

Wenn im Augustendorfer Gasthof „Zum Huvenhoop“ ein dreifaches Ahoi gerufen wird, dann ist der Karneval auch in der Gemeinde Gnarrenburg angekommen. Am Sonnabend feierten die Jecken ausgelassen. Nur zwei Hauptpersonen haben gefehlt. Die Karnevalssaison erreicht am Rosenmontag ihren Höhepunkt. Somit wurde auch am Sonnabend im Vörder Land noch einmal kräftig gefeiert. Der Augustendorfer Karneval-Verein (AKV) hatte zu seiner Prunksitzung eingeladen und viele wollten sich das nicht entgehen lassen. Eigentlich sollten auch der im vergangenen Jahr proklamierte Huvenhoopsenator Marc Breitenfeld und dessen designierter Nachfolger Marco Prietz mitfeiern, doch der Gnarrenburger Bürgermeister weilt derzeit ganz spontan im Urlaub in Ägypten und Landrat Prietz leidet wie derzeit viele an einer Grippeerkrankung. Beide schickten herzliche Grüße und bedauerten ihr Fehlen. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, betonte Prietz in seinem Grußschreiben.

Die beiden Ehrengäste verpassten ein buntes Programm auf der Bühne. Zahlreiche Gardetänze der Funken-, Prinzen- und Vörderlandgarde, die Auftritte der Tanzmariechen Samira Prigge, Henrike Meyer und Laura sowie das Tanz Duo Nele Viebrock und Janne Klabunde sorgten für beste Stimmung und viel Applaus. Immer wieder erklang ein dreifach donnerndes Ahoi im Saal. Zu späterer Stunde wurden die Auftritte der „Dance Buddys“ und der „Six-Pack-Boys“ gefeiert.

Eine besondere Ehrung gab es zwischendurch für Reiner und Martina Brodtmann. Das Ehepaar ist dem Augustendorfer Karneval seit vielen Jahrzehnten eng verbunden. „46 Jahre Vorstandsmitglied, Tänzer auf der Bühne und viele Jahre Präsident des AKV. Dafür sind wir Reiner sehr dankbar. Auch Martina ist seit Jahrzehnten aktiv dabei“, bedankte sich Präsidentin Monique Kruse mit Präsenten für das Engagement der beiden Augustendorfer. Am Sonnabend wird Reiner Brodtmann übrigens beim Augustendorfer Feurigen Frauenabend durch das Programm führen. Am Ende freuten sich alle Aktiven und Gäste über einen rundum gelungenen Karnevalsabend. (Text und Bilder: Birgit Pape, bz)

 
 
Claudia und Monique
 
Gaste

23.02.2025: Gute Laune beim KKK

(fm) Zum Auftakt der närrischen Veranstaltungen des Augustendorfer Karnevals Verein konnte Vereinspräsidentin Monique Kruse zahlreiche meist ältere Närrinnen und Narren begrüßen. Das dreifache K steht für Kuchen – Kaffee – Karneval. Torte und Butterkuchen mundeten prächtig und waren eine gute Voraussetzung für das folgende, abwechslungsreiche Programm. Die neue Sitzungspräsidentin Claudia Metscher führte souverän durch das Programm mit vielen tänzerischen Darbietungen.

Auch AKV-Oldie Fritz Metscher ließ es sich nehmen, in seinem 59zigsten Jahr auf der Bühne die „Alte Scheune“ noch einmal brennen zu lassen. Bei seiner plattdeutschen Rede blieb kein Auge trocken. Eine Hommage an die niederdeutsche Sprache, die oft zu kurz kommt beim Karneval.

Besonderen Applaus erhielten die „Tanzmäuse“ für ihren Tanz. Die Augustendorfer Jecken müssen sich um den tänzerischen Nachwuchs keine Sorgen machen. Schade, dass, es keine „Bubis“ gibt, die man für den Karnevalstanz begeistern kann. Auch Büttenredner sind leider Mangelware. Da gibt es Nachholbedarf.

Fritz


03.05.2024:  Claudia Metscher neue Sitzungspräsidentin beim AKV

Eine positive Bilanz konnten die Mitglieder des Augustendorfer Karnevalsvereins kürzlich auf ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zum Huvenhoop“ ziehen. Präsidentin Monique Kruse begrüßte in ihrer herzlichen Art überwiegend junge weibliche Närrinnen. Dieses ist sicher den aktiven Tänzerinnen der Prinzen- und Funkengarde geschuldet. Da der bisherige Sitzungspräsident Reiner Brodtmann nicht wieder antrat, wurde Claudia Metscher mit großer Mehrheit in dieses Amt gewählt. Claudia Metscher, die dieses Amt schon mal innehatte, gehört damit automatisch zum Vorstand der Karnevalisten.

In ihrem Jahresbericht ließ Kruse noch einmal die Session 2023/24 Revue passieren. Die Veranstaltungen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Der frühere Seniorenkarneval (heute Kuchen-Kaffee-Karneval) war mit 160 Gästen ebenso gut besucht wie die Prunksitzung mit 260 Närrinnen und Narren. Beim FFA (Feuriger Frauen Abend) platzte der Saal der Gaststätte wieder aus allen Nähten. Die Karten für den FFA 2025 waren binnen 75 Minuten ausverkauft. Freud und Leid liegen jedoch auch beim Karneval nah beieinander. Der AKV konnte Jamie & Devin Thobaben, Melanie & Marc Brunkhorst, sowie Shary & Raphael Semken zur „grünen“ Hochzeit gratulieren. Auch zu den Altersjubilaren Elfriede Grotheer (90 Jahre) und Fritz Metscher (75 Jahre) erschien eine Abordnung. Verabschieden musste man sich von Willi Seidel und Annegret Bartusch. Beide wurden auf ihrem letzten Weg begleitet.

Der von Schatzmeisterin Annika Dammann mit einem deutlichen Plus vorgetragene Kassenbericht wurde einstimmig genehmigt, sodass der beantragten Entlastung von Vorstand und Schatzmeisterin nichts im Wege stand. Im kommenden Jahr kommen auf den Verein Sonderausgaben zu. Die betreffen zu Hauptsache die Reparatur der Bühne und die in die Jahre gekommenen Gardekostüme der Prinzengarde. Auch für auftretende externe Künstler muss eine größere Summe eingeplant werden.

Bei den Wahlen gab es ein eindeutiges Votum für:

Claudia Metscher (Sitzungspräsidentin), Eike Brodtmann (Stellv. Sitzungspräsident), Stephanie Schriefer (Stellv. Schatzmeisterin), Meike Schröder (Stellv. Schriftführerin), Marco Buchholz (Stellv. ZBV), Roland Caillè (Kassenprüfer)    

Bei vielen Vereinen können heutzutage Ehrenämter nicht mehr besetzt werden. Der Augustendorfer Karnevalsverein von 1961 hat diese Probleme nicht. Das wird auch daran deutlich, dass Mette Theinert, Anna-Lena Aldag, Laura Bartels, Karolin Brandt, Marie-Sophie Geffken und Mario DiMenco künftig den Kinderkarneval organisieren wollen. Stephanie Schriefer, die in Vergangenheit hautverantwortlich war, hatte ihren Posten zur Verfügung gestellt. Mit einem herzlichen Dank – auch für die in einigen Punkten kontroverse Diskussion - schloss Präsidentin Kruse die Versammlung um 22:21 Uhr

                                                                                                     

 Von links: Lara Meyer, Monique Kruse, Annika Dammann, Stephanie Schriefer





 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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