Aktuelles / Karnevalsverein

17.03.2019:   Pokal für Tänzerinnen vom KV Augustendorf

In Hipstedt ist am Sonntag das 30. Tanzturnier des örtlichen Turn- und Sportvereins (Tus) über die Bühne gegangen. Abordnungen der Vörder-Land-Vereine – neben Hipstedt auch Alfstedt, „Elmona“ Elm, Augustendorf und Glinde-Kornbeck – dankten den Gastgebern, dass sie das Turnier seit vielen Jahren ausrichten und mit der Veranstaltung „attraktives Aushängeschild für die Karnevalsabteilungen der Region sind“.

Das Hinrich-Bardenhagen-Gedächtnis-Tanzturnier wird in Erinnerung an einen der ersten Präsidenten der Hipstedter Karnevalisten veranstaltet. Der gleichnamige Pokal wechselte am Sonntag vom Sportverein (SV) Glinde-Kornbeck zum Augustendorfer Karnevalsverein (AKV). Die Augustendorferinnen überzeugten mit ihrem Showtanz „Alice im Wunderland“ in prächtigen Kostümen und mit einer gelungenen Choreografie. Mit 436 Punkten erhielten sie die höchste Tageswertung und damit den Wanderpokal.


09.03.2019:   Feuriger Frauenabend begeistert 300 Frauen

Es ist die große Party nur für Frauen in der Region: Der Feurige Frauenabend in Augustendorf. Zum zehnten Geburtstag des jährlichen Events ließen es die Frauen wieder richtig krachen und waren am Ende des Abends nicht nur von Schlager-Star Axel Fischer begeistert, der unter anderem mit seinem Hit „Traum von Amsterdam“ für fantastische Stimmung sorgte.

Wenn der Saal des Huvenhoop-Gasthofes ungefähr 40 Grad warm ist und leicht bekleidete Männer die 300 Frauen im Saal ebenfalls zum Schwitzen bringen, dann ist wieder Feuriger Frauenabend. Die Karten für diese Veranstaltung sind bereits ein Jahr vorher vergriffen und so gibt es bereits jetzt nur noch Karten für das Jahr 2021.Was vor zehn Jahren noch klein startete hat sich für viele Frauen zum festen Termin entwickelt. Auch am Sonnabend konnten die Party-Fans die gelungene Mischung aus Auftritten hiesiger Männer-Karnevals-Gruppen und echter Stars genießen. Ob nun die „Dreamboys“ aus Glinde, die „Becks-Bier-Boys“ aus Augustendorf, das „Elmona Männerballet“ aus Elm oder die „Biberburschen“ aus Bevern – die Männer aus der Region durften nur auf der Bühne die Frauen begeistern. Im Saal blieben die Frauen immer unter sich.

Mehr oder weniger gelenkig absolvierten zudem die „Moorböcke“ aus Hüttenbusch, die „Dödels“ aus Alfstedt und die „HB-Männchen“ aus Bevern ihre Auftritte. Besonders viel Applaus gab es für die „Black Mambas“ aus Oese. In ihren knappen Frauenkostümen und der witzigen Choreographie brachten sie die Frauen zum Schmunzeln. Als einzige Frauengruppe machten die „Schampusschnecken“ aus Bevern mit ihren Sketchen Stimmung auf der Bühne.Der absolute Star des Abends war allerdings Schlagersänger Axel Fischer. Sein größter Hit „Traum von Amsterdam“ ist zwar schon zehn Jahre alt, aber der 37-Jährige aus Bad Oldesloe bewies, dass er einen ganzen Saal voller Frauen problemlos zum begeisterten Mitsingen animieren kann. Bei 90er-Jahre-Schlagermedleys und dem neuen Fischer-Song „Norderney“ stimmten alle mit ein. Spontan machten die Frauen dann noch mit Axel Fischer eine Polonaise durch den Saal, bevor er zum Höhepunkt seines Auftritts seinen Hit „Traum von Amsterdam“ sang und das Lied mal kurz in „Rote Rosen sollen vom Himmel fallen – in Augustendorf“ umtextete. Natürlich hatte er auch einige Rosen mitgebracht.

Gegen Mitternacht machten dann die leicht bekleideten „Hamburger Dreamboys“ den Feurigen Frauenabend komplett. Auch im Anschluss wurde noch lange weitergefeiert, so dass für viele Besucherinnen klar war: Wir kommen schon bald wieder zur großen Augustendorf-Fete rund um den Weltfrauentag. (BZ)


02.02.2019:  Karnevalisten feiern mit dreifachem „Ahoi“

„Heute lassen wir es richtig krachen, denn wir machen keine halben Sachen", so lautete gleich zu Beginn der Augustendorfer Prunksitzung am Samstagabend die Ansage des Karnevalspräsidenten Heinz Ukena. Ukena hatte wahrlich nicht zu viel versprochen, denn die Karnevalisten aus dem Vörder Land waren in bester Feierstimmung und stimmten begeistert das „dreifache Ahoi" an. Zudem sorgte Dr. Marco Mohrmann als neuer Huvenhoopsenator mit einer launigen Rede für gute Laune. Mohrmann hat am Sonnabend in Augustendorf die Nachfolge des Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann (CDU) angetreten. Grundmann selbst ließ sich aus familiären Gründen entschuldigen und versprach den Jecken, im nächsten Jahr sicher wieder einen Besuch abzustatten.

Nun musste der Landtagsabgeordnete Marco Mohrmann also in die Bütt und er löste die Aufgabe trotz knapper Vorbereitungszeit mit Bravour. „Vor gerade einmal fünf Tagen, da kam die Kerstin an zu fragen. Da dachte ich: Ah, die schwarzen Schwestern - mit Corinna ist gut Lästern“, reimte er gleich zu Beginn in Anspielung auf Kreistagskollegin Kerstin Klabunde und Ortsvorsteherin Corinna Viebrock. Mohrmann reimte anschließend humorvoll über Welt-, Bundes-, Landtags- und Kreispolitik und lobte insbesondere die politischen Fähigkeiten von Kerstin Klabunde: „Sagte sie dem Dorf ade - wir hätten manchen Job in spe.“ Abschließend verabschiedete er sich mit feucht-fröhlichen Sprüchen aus der Bütt: „Wird morgen auch die Leber schmerzen - war heute doch das Fest von Herzen“, scherzte der neue Huvenhoopsenator.

Auf der Bühne sorgten darüber hinaus die Gardetänze für Begeisterung. Jara die Erste und Steffen der Erste regieren derzeit das Augustendorfer Narrenvolk. Die Prinzengarde tanzte in ihren neuen Gardekostümen. Eine Spende der Sparkasse Rotenburg Osterholz in Höhe von 4.500 Euro hatte die Anschaffung möglich gemacht (BZ berichtete). Viel Applaus erntete Tanzmariechen Samira Prigge und bei Sänger Dirk Bülow aus Hamburg stimmten alle Karnevalisten begeistert mit ein. Er hatte alle Gassenhauer parat und ließ das Publikum gerne die Refrains singen, was den Gästen hörbar Spaß machte. In Augustendorf darf natürlich auch die „Schütt in der Bütt“ nicht fehlen. Anke Schütt sorgte mit ihren teilweise frivolen Witzen für viel Gelächter. Viel Applaus bekam auch das Augustendorfer Prinzenpaar Steffen der Erste und Prinzessin Jara die Erste, die sich noch einmal in vollem Gewand den Jecken zeigten. Noch nicht ganz zur karnevalistischen Entfaltung kam Jöran Rosanowitsch als „Sottje“ in der Bütt.

AKV-Präsident Heinz Ukena konnte zudem noch einige langjährige Mitglieder des Karnevals-  Vereins auszeichnen. Die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Ema Katt, Stephanie Schriefer und Melanie Hillmann. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Annegret Bartusch, Adele Nehring, Fritz Metscher und Ernst-Joachim Schlüter mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Eine Ehrennadel und kräftigen Sonderapplaus gab es zudem für Gründungsmitglied Hini Dammann. Der Karneval-Veteran hält den Augustendorfer Karnevalisten bereits seit 58 Jahren die Treue. Mit einem großen Finale aller Aktiven endete die bunte Karnevalsparty.